Dnevnik - Slowenien | Mittwoch, 5. September 2007
Als die Slowenen noch Türken waren
Am Wochenende kam es an der kroatisch-slowenischen Grenze zu extrem langen Wartezeiten für Autos, weil sich Slowenien mit strengeren Kontrollen auf seinen Beitritt zum Schengenraum Anfang 2008 vorbereitet. Domen Caharijas kommentiert: "Polizeiminister Dragutin Mate hat sich in der Anthologie des zeitgemäßen Unsinns verewigt, denn er hat für die unverständlich langen Wartezeiten am Grenzübergang Oberezje ohne Umschweife die Türken verantwortlich gemacht...Vier Monate vor dem offiziellen Beitritt zum Schengenraum scheint man am meisten frequentierten Grenzübergang, der an der wichtigsten Transitstrecke durch Südosteuropa liegt, auf normale Kontrollen nicht vorbereitet zu sein. Vor 2004 mussten sich auch italienische und österreichische Grenzbeamte mit vielen Türken in den Autokolonnen herumschlagen... Vergessen Sie nicht: Damals waren auch die Slowenen Türken, also Nicht-EU-Mitglieder."
» zum ganzen Artikel (externer Link, slowenisch)
Mehr aus der Presseschau zu den Themen » EU-Erweiterung, » Slowenien, » Südosteuropa, » Türkei
Alle verfügbaren Texte von » Domen Caharijas
» zur gesamten Presseschau vom Mittwoch, 5. September 2007