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The Economist - Großbritannien | Donnerstag, 11. Oktober 2007

Europas Angst vor Schengen

Die Wochenzeitung geht den Ängsten nach, die die Erweiterung des Schengenraumes auslöst. "Es gibt kaum etwas, das dem europäischen Traum mehr widerspricht als das Niederreißen von Brücken zum Nachbarn. Aber genau das hat Slowenien an seiner Grenze zu Kroatien getan. Das war Teil der Vorbereitung der Osterweiterung des Schengenraumes um neun neue Mitglieder bis Ende des Jahres. Das Schengener Abkommen wurde 1985 von fünf Ländern unterzeichnet und 1997 in das Gesetz der Europäischen Union integriert. Es soll interne Grenzkontrollen obsolet machen. Dazu bedarf es gemeinsamer Visavergabe, umfangreicherer Zusammenarbeit der Polizei und vor allem einer strengen Kontrolle der gemeinsamen Außengrenzen. Weil diese aber die einzige Verteidigungslinie gegenüber Einwanderung und Schmuggel sind, führen die Schengenerweiterungen zu Schauergeschichten über die Durchlässigkeit der neuen Grenzen."

» zur gesamten Presseschau vom Montag, 15. Oktober 2007

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