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Pravda - Slowakei | Dienstag, 16. Oktober 2007

Kritik an slowakischer Geschichtspolitik

Im slowakischen Parlament häufen sich Anträge, einstige politische Größen des Landes per Beschlussfassung zu "Vätern der Nation" zu erklären. Das betrifft unter anderem den klerikal-nationalistischen Führer vom Anfang des 20. Jahrhunderts, Andrej Hlinka, aber auch den kommunistischen Parteichef aus der Zeit des Prager Frühlings 1968, Alexander Dubček. Márius Kopcsay findet das Verfahren zweifelhaft. "Man kann historische Ereignisse oder Persönlichkeiten nicht vom heutigen Standpunkt aus politisch bewerten - und schon gar nicht durch eine Abstimmung im Parlament. Es ist doch klar, dass Amateur-Historiker kaum mehr Licht in die Vergangenheit bringen... Die Abgeordneten führen unsinnige Kaffeehausdebatten auf Kosten der Steuerzahler."

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