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Foreign Policy Edición Española - Spanien | Montag, 5. November 2007

Andrés Ortega über die neue Realität Europas

Chefredakteur Andrés Ortega sieht einen Zusammenhang zwischen den Migrationsströmen und dem Herausbilden eines neuen Europas: "Die ersten Erweiterungen der EU hatten keine größeren Verschiebungen zufolge, obwohl Migration erlaubt war. Auch nach dem Beitritt Portugals und Spaniens kam es trotz der damaligen Befürchtungen Frankreichs nicht dazu... Anders dagegen verhält es sich mit dem jüngsten Beitritt weiterer zwölf Länder. Sie haben starke Bevölkerungswanderungen innerhalb der EU in Gang gesetzt – eine Bewegung, die bis dahin vielleicht durch den Kalten Krieg verhindert worden war. Hinzu kamen Einwanderer aus dem Maghreb, aus Asien, aus Afrika und aus Lateinamerika... Die neue Migration ist dabei, die Realität in der EU in einer beispiellosen Weise zu verändern, die Zusammensetzung ihrer nationalen Gesellschaften und selbst ihre Vorstellung von Grenzen zu beeinflussen."

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