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La Vanguardia - Spanien | Freitag, 16. November 2007

Rechtsextremismus in Spanien

Ein 16-Jähriger ist am 11. November in Madrid bei Zusammenstößen zwischen einer Gruppe Neonazis und militanten Antifaschisten ums Leben gekommen. Die Tageszeitung ruft dazu auf, den Kampf gegen Rechtsextremismus ernster zu nehmen: "Eine Besonderheit in der spanischen Politik ist das Fehlen einer organisierten extremen Rechten, die im Parlament vertreten wäre. Rassistische, fremdenfeindliche oder mit dem Totalitarismus liebäugelnde Gruppierungen sind bei uns nur Randerscheinungen, während sie in anderen europäischen Ländern selbst bei Wahlen eine nicht ganz unbedeutende Rolle spielen... Es sind kleine Gruppierungen, deren gesellschaftlicher Einfluss glücklicherweise sehr begrenzt ist. Dennoch nutzen die Rechtsextremen bestimmte Gelegenheiten für einen Auftritt... Regierung und Justiz müssen dafür sorgen, dass sich solche Bewegungen gar nicht erst etablieren können. Denn sie polarisieren die Wählerschaft und sind eine Gefahr für unsere Werte und den sozialen Frieden."

» zur gesamten Presseschau vom Freitag, 16. November 2007

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