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Gândul - Rumänien | Dienstag, 27. November 2007

Die verwirrende Europawahl in Rumänien

Cristian Tudor Popescu analysiert die geringe Lust der Rumänen, sich an den Wahlen zum Europaparlament am vergangenen Sonntag zu beteiligen. "Das war der verwirrendste Wahlgang seit vor 17 Jahren die freien Wahlen eingeführt wurden. Das Volk - und vor allem ein Volk, das gerade erst der EU beigetreten ist - hatte keine Kandidaten zur Auswahl, die den Kriterien von Brüssel entsprochen hätten: mit Grundkenntnissen der Zivilisation, der europäischen Gesetzgebung und mindestens einer Fremdsprache. Normal wäre gewesen, wenn zumindest in unseren ersten europäischen Jahren die Sitze im Europaparlament der Sitzverteilung im rumänischen Parlament entsprochen hätte. Dann hätte jede Partei - proportional zu ihrem Stimmenanteil im Parlament - ihre Abgeordneten bestimmen können. Doch wie soll man das Volk bitten, mit Enthusiasmus wählen zu gehen, wenn viele der von den Parteien zwangsweise aufgestellten Kandidaten sich schnellstens wieder aus den Listen entfernen ließen, als ob sie bestraft, ja ausgeschaltet würden?"

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