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The Times - Großbritannien | Freitag, 30. November 2007

Tests für Europas Schüler

England ist bei der Pirls-Studie vom dritten auf den 15. Platz abgerutscht. Bildungsminister Ed Balls machte die Playstation für das schlechte Abschneiden britischer Schüler verantwortlich. Martin Samuel findet das albern: "Es ist doch reichlich seltsam, dass der Bildungsminister meint, der gute alte Computer sei Schuld daran, dass unsere Kinder bei der Lesefähigkeit selbst Lettland und den USA hinterher hinken. Was ist denn aus dem Vorsatz 'Bildung, Bildung, Bildung' geworden?... Die Zukunftsaussichten sind düster. Selbst ein Land wie Bulgarien, wo kürzlich ein Mensch von einem Rudel streunender Hunde in Stücke gerissen wurde, hat beim Vermitteln von Schreib- und Lesefähigkeit mehr Erfolg als England. Und sogar Amerika - ein Land, in dem viele Kinder täglich mindestens zwei Schulstunden damit verbringen, sich vor einsamen Schützen, die von nihilistischen Websites, Musik von Verkleidungskünstlern und Charlton Heston inspiriert sind, unter den Tischen zu verstecken - schneidet besser ab als wir... Aber Balls hält es für angebracht, das Grundproblem in der Freizeit zu suchen und nicht in der Schulzeit."

» zur gesamten Presseschau vom Freitag, 30. November 2007

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