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The Economist - Großbritannien | Donnerstag, 6. Dezember 2007

Slowenien wacht über die Kosovo-Krise

Anfang Januar übernimmt Slowenien turnusgemäß die EU-Ratspräsidentschaft. "Es war der erste Teil Jugoslawiens, der vor 16 Jahren unabhängig wurde", ruft die Zeitung in Erinnerung. "Wenn die Slowenen den Vorsitz bei EU-Gipfeln und Ministerratstreffen haben, wird ihre größte Aufgabe sein, das möglicherweise letzte Kapitel des Zerfalls Jugoslawiens zu überwachen. Irgendwann zwischen Jahresbeginn und Frühjahr wird sich die überwiegend albanisch besiedelte Provinz Kosovo von Serbien unabhängig erklären. Gegen den Willen Russlands, das mit Serbien verbündet ist, aber mit dem Segen der USA und eines Großteils der EU... In Brüssel und in den europäischen Hauptstädten gehen die Ansichten darüber auseinander, ob es gut oder schlecht ist, dass Slowenien in der Kosovo-Krise die Ratspräsidentschaft hat... Slowenien bringt eine einzigartige Kenntnis der Region in die EU ein... Slowenien wird die Kosovo-Krise nicht lösen. Aber der Vorsitz des Landes ist ein Symbol und kommt zur rechten Zeit."

» zur gesamten Presseschau vom Dienstag, 11. Dezember 2007

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