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El Periódico de Catalunya - Spanien | Freitag, 1. Februar 2008

Die Kirche im spanischen Wahlkamf

Im spanischen Wahlkampf für die Parlamentswahlen am 9. März hat die katholische Kirche Partei für die bürgerliche Opposition ergriffen. Sie kritisierte die sozialistische Regierung unter José Luis Rodríguez Zapatero, mit der Eta verhandelt zu haben. Die Zeitung meint, so intensiv und ideologisch habe die Kirche noch nie eingegriffen. "Sie hat einen Schlussstrich unter die lange Tradition der katholischen Kirche gezogen, deren Rolle es oft war, in dramatischen Konflikten wie im Baskenland oder in Nordirland zu vermitteln... Nur wenige nicht-konfessionelle Staaten zeigen der Kirche gegenüber so viel Respekt wie Spanien... Umso schlimmer und schockierender ist die Kampfeslust der Kirche. Es scheint, als wolle sie einen moralischen Kanon durchsetzen und eine Form von Macht und Einfluss bewahren, der nichts mit einer modernen Nation, die sich aus freien Bürgern zusammensetzt, zu tun hat."

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