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The Guardian - Großbritannien | Dienstag, 20. Mai 2008

Snobistische Haltung zum Eurovision Song Contest

Auf der Webseite der Tageszeitung Guardian analysiert Keith Kahn-Harris die Haltung von Großbritannien und Irland gegenüber dem Gesangswettbewerb Eurovision und findet sie sehr snobistisch: "In Großbritannien sieht man den Eurovision als ein Fernseh-Fest, das so schlecht ist, dass es schon wieder gut ist, in dem naive Kontinentaleuropäer ihr charmantes Unverständnis gegenüber der anglo-amerikanischen Musik-Sprache demonstrieren. ... Als die früheren osteuropäischen Blockstaaten dem Wettbewerb beitraten, haben sie ihre besten kreativen Talente eingebracht. ... Ein großer Anteil des Misserfolges von Großbritannien (und auch Irland) ist ein Resultat der Mittelmäßigkeit ihrer Beiträge. ... Die Haltung von Großbritannien und Irland gegenüber dem Eurovision - einst geprägt von liebenswürdigem, freundlichem Spott - sieht zunehmend gereizt aus, wie eine absichtliche Selbstsabotage. ... Wir können uns nicht länger anmaßen, dass Europa Großbritannien beachtet und respektiert, ohne einen Versuch zu unternehmen, auf den Rest von Europa zuzugehen und zu kommunizieren."

» zur gesamten Presseschau vom Dienstag, 20. Mai 2008

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