Süddeutsche Zeitung - Deutschland | Montag, 9. Juni 2008
Zwei Erste unter vielen Gleichen
Die Süddeutsche Zeitung betont die Bedeutung der deutsch-französischen Beziehungen im Rahmen der EU-Präsidentschaft Frankreichs. "Sarkozy hat keine leichte Aufgabe vor sich. Aber so wie Frankreich sein Gewicht vor einem Jahr hinter die deutschen Anstrengungen geworfen hat, so wird Berlin nun Paris unterstützen. ... Bei allem Streit zwischen den beiden Ländern können sich beide keine schwache EU leisten. Sie dürfen auch nicht darauf warten, dass andere die Gemeinschaft vorantreiben. Von den Größeren pflegt London europapolitisch seine Außenseiterrolle. Madrid und Rom sind durch innenpolitische Probleme geschwächt. Und Polen ist noch lange nicht so weit. ... Frankreich und Deutschland haben eine besondere Führungsverantwortung für die EU. Nicht nur weil sie die europäische Einigung initiiert haben und wirtschaftlich mächtig sind, sondern auch weil eine so große Gemeinschaft eines kräftigen Schwungrads bedarf."
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