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Corriere della Sera - Italien | Mittwoch, 23. Juli 2008

Kultur als wirtschaftliche Ressource

Die Tageszeitung Corriere della Sera kritisiert die massiven Einsparungen im Kultur- und Bildungsbereich der Berlusconi-Regierung. "Der Schutz unserer archäologischen und landschaftlichen Schönheiten, unserer Güter, historischen Zeugnisse und Künstler hat seinen Preis. Kulturpolitik bedeutet, umsichtig Gelder zu verwalten und dabei zu versuchen, nach Möglichkeit kostendeckend zu arbeiten. Frankreich und Deutschland investieren drei Mal so viel wie wir in Kultur. Wir sind in Europa unter den letzten, obwohl wir über mehr Schönheiten verfügen, als alle anderen Länder zusammen. Verlagswesen, Musik- und Theateraufführungen, Tanz und bildende Künste erwartet eine düstere Zukunft. Lokalbehörden sind durch die Abschaffung der Immobiliensteuer gezwungen, das Kulturangebot zu streichen. Die Kultur ist nicht von strategischem Interesse für die Rechten in der Regierung."

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