La Stampa - Italien | Dienstag, 14. März 2006
Interreligiöser Dialog
Der Oberrabbiner von Rom hat am 13. März die Moschee von Rom besucht, eine der größten Moscheen Europas. Franco Garelli sieht in diesem ersten offiziellen Besuch ein Friedenszeichen. "Diese Geste des Oberrabbiners Riccardo Di Segni, der der ältesten und bedeutendsten jüdischen Gemeinde im Mittelmeerraum vorsteht, hat sehr große Bedeutung. Hinter den Worten des Rabbis, der Islamophobie mit Antisemitismus verglich, zeichnet sich die Vision eines gemeinsamen Weges zum Frieden von Juden und Muslimen ab, in Rom und in der ganzen Welt... Mit seinem Besuch hat sich Di Segni als Ansprechpartner für den italienischen Islam angeboten - und zwar zu einem Zeitpunkt, an dem auch der Vatikan eine bedachte Haltung gegenüber der mittlerweile zweitwichtigsten Religion in Italien einnimmt."
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