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Financial Times - Großbritannien | Dienstag, 19. August 2008

Einwanderung wirtschaftlich notwendig

Die Tageszeitung Financial Times kritisiert Italiens neue Politik gegen Einwanderung und Verbrechen und weist auf die wirtschaftliche Notwendigkeit von Immigration hin: "Es gibt keinen deutlichen Beweis für eine Welle des Verbrechens, nur die Empfindung einer solchen. Die neuen Maßnahmen, ... die von der italienischen Regierung eingeführt wurden, könnten dieses Empfinden verstärken und einen fremdenfeindlichen Rückschlag auf legale Migranten auslösen. ... Am Wochenende hat Papst Benedikt vor 'aktuellen Beispielen des Rassismus' gewarnt. ... Andere Länder in Europa, wie Spanien, müssen mit einem noch größeren Anteil an Immigranten umgehen, ohne zu solchen Maßnahmen zu greifen. Einwanderung ist eine Tatsache im heutigen Europa und eine wirtschaftliche Notwendigkeit. Das Wichtigste ist, den Integrationsprozess zu verwalten, und nicht Vorurteile gegen die Schutzlosesten zu schüren."

» zur gesamten Presseschau vom Mittwoch, 20. August 2008

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