Süddeutsche Zeitung - Deutschland | Montag, 3. November 2008
Nötige Subventionen
Die Süddeutsche Zeitung plädiert für flächendeckende Subventionen für die angeschlagene Autoindustrie. "Kaum ein Wirtschaftszweig ist so globalisiert wie die Autoindustrie. ... Nun ist Finanzkrise. Und die Konzerne im weltweiten Wettbewerb bekommen staatliche Hilfen. So ist es beschlossen in Amerika und so wird es wohl bald beschlossen auch für Europa und Deutschland. Nach der reinen Lehre sind Subventionen von Übel, weil sie das freie Spiel von Angebot und Nachfrage stören. ... Diesen freien Markt gibt es freilich nur in der Theorie. Die Japaner schotten ihr Autogeschäft brutal ab. Nicht nur in Osteuropa gibt es satte Ansiedlungshilfen für neue Werke. In Deutschland hilft der Staat auch, wenngleich dezenter: Hier wird gern Staatsgeld für Forschung und Entwicklung genommen. ... Das Ziel muss sein: Gleiche Hilfe für alle, sofort, befristet - und möglichst weltweit."
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