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Népszabadság - Ungarn | Montag, 1. Dezember 2008

Entlassungen in Ungarn

Vor dem Hintergrund der am vergangenen Freitag angekündigten Entlassung von mehr als 3.000 Menschen in der Autobranche in Ungarn macht sich die liberale Zeitung über die Weltwirtschaftskrise Gedanken. "Hätten wir zum Zeitpunkt der Pleite der US-amerikanischen Investmentbank Lehman Brothers gedacht, dass gute zwei Monate später an einem Tag mehr als 3.000 Menschen in Ungarn ihren Arbeitsplatz verlieren? ... Die Weltwirtschaftskrise ist nicht zu bremsen - dies liegt in ihrer Natur. ... Die zweite Welle der Krise ist nun über uns geschwappt. ... Ostmitteleuropa hat sich auf der Weltkarte der Autoindustrie in den vergangenen anderthalb Jahrzehnten zu einem größeren Detroit ausgewachsen. Solange der Automobilmarkt boomte, war dies ein Grund zur Freude. Die plötzliche Verkaufsflaute auf dem Fahrzeugmarkt reißt nun allerdings auch die Gesamtwirtschaft in einen Strudel. Die ungarische Wirtschaft hängt buchstäblich von ihrem Motor ab: Wenn der einmal zu husten beginnt, gibt es nichts, was ihn innerhalb kurzer Zeit zu ersetzen vermag."

» zur gesamten Presseschau vom Montag, 1. Dezember 2008

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