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Les Echos - Frankreich | Dienstag, 9. Dezember 2008

Krise der Presse wegen Internet

Die Wirtschaftszeitung Les Echos analysiert die Schwierigkeiten der Verlage und Printmedien angesichts des Aufschwung des Internets: "Beim Pressegipfel in Lyon Ende Oktober war die Verzweiflung der französischen Verlage unterschwellig spürbar. ... Sie haben verstanden, dass das Internet, auch wenn es unverzichtbar geworden ist, ihre wirtschaftlichen Probleme nicht lösen kann. ... Auf globaler Ebene kommt man zur gleichen Erkenntnis. De facto schaffen es die Printzeitungen nicht mehr, gegenüber dem Überangebot kostenloser Inhalte im Internet den Leser von einem regelmäßigen Kauf der Zeitung und einem - oft als zu hoch betrachteten - Preis zu überzeugen. ... Information ist zu etwas Alltäglichem geworden und lässt sich nicht mehr verkaufen. Dagegen ist der Leser bereit, für die seiner Meinung nach wertvolle Information zu zahlen. ... Andere Lösungen: Mäzenatentum oder Staatsgelder? Aber mit welcher redaktionellen Unabhängigkeit?"

» zur gesamten Presseschau vom Dienstag, 9. Dezember 2008

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