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Frankfurter Allgemeine Zeitung - Deutschland | Freitag, 19. Dezember 2008

"Pecunia non olet"

Kurz vor dem fünfzigjährigen Jubiläum der erfolgreichsten französischen Comic-Serie, Asterix, wurden Anteile des lukrativen Familienunternehmens an die Verlagsgruppe Lagardère verkauft. Nur Sylvie Uderzo, die Tochter des Zeichners Albert Uderzo, will ihre Anteile nicht abgeben. Die Tageszeitung Frankfurter Allgemeine Zeitung macht sich Gedanken über die Zukunft der tapferen Gallier: "In dem kleinen unbeugsamen Verlag mit fünfzehn Angestellten hängen Haus- und Familiensegen also gleichermaßen schief, und das verspricht für das Jubeljahr nichts Gutes. Der einundachtzigjährige Albert Uderzo, der noch ein weiteres Asterix-Album plant, wollte für die Zukunft klare Verhältnisse schaffen, wie er sagt. Doch was heißt das? Wird die Serie entgegen allen früheren Ankündigungen auch ohne Uderzo fortgesetzt? Die Reinzeichnungen der letzten beiden Alben waren schon nicht mehr von ihm, ein künstlerischer Nachfolger stünde also bereit. Und besser zu schreiben als Uderzo dürfte leicht sein."

» zur gesamten Presseschau vom Freitag, 19. Dezember 2008

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