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The Daily Telegraph - Großbritannien | Freitag, 9. Januar 2009

Spaniens Nachteile durch den Euro

Die Tageszeitung The Daily Telegraph findet, dass die Mitgliedschaft in der Währungsunion Spaniens Volkswirtschaft schadet: "Während Historiker beginnen, den Schaden der Kreditklemme einzuschätzen, wird Spanien sicher als klassisches Beispiel herausgehoben werden, was innerhalb einer Währungsunion schief gehen kann, wenn sich die politischen Notwendigkeiten seiner Mitglieder verschieben. Es ist einfach nicht möglich, die besten Interessen aller Teilnehmer zu verfolgen, wenn einige Nationen Handels- und fiskalische Überschüsse erzielen, während andere große Defizite anhäufen. Zehn Jahre nach seinem Beginn, treibt der Euro Spanien einem Desaster zu. Indem es die Kontrolle über heimische Leitzinsen der Europäischen Zentralbank übertrug, hat Madrid ein entscheidendes Instrument des makroökonomischen Managements aus der Hand gegeben. Es lernt nun, dies zu bereuen. ... Die spanische Wirtschaft ist schwach; sie braucht niedrigere Leitzinsen und eine weichere Währung. Solche Aussichten allerdings passen Deutschland nicht, der dominanten Macht der Eurozone, so dass Madrid dasitzen und leiden muss, während das Volk nach Hilfe schreit."

» zur gesamten Presseschau vom Freitag, 9. Januar 2009

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