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Le Jeudi - Luxemburg | Montag, 29. Mai 2006

Keine gesteuerte Einwanderung für Luxemburg

"Das geplante Einwanderungsgesetz gibt Anlass darüber nachzudenken, wie das Großherzogtum in der Vergangenheit und in der Zukunft mit seinen Einwanderern umgeht", schreibt die Wochenzeitung. "Ein neues Gesetz solle erst gemacht werden, wenn man über Immigration nach Luxemburg und über die Schwierigkeit des Zusammenlebens gründlich nachgedacht habe, meint der für Integration zuständige Minister Nicolas Schmit. Glücklicherweise sind wir ein Einwanderungsland. Ohne Einwanderer hätten wir schwerwiegende Probleme - wirtschaftlich und mit unseren Sozialsystemen. Wir müssen eine gezieltere Politik betreiben, in verschiedenen Bereichen... Justizminister Luc Frieden bereitet ein Gesetz zur doppelten Staatsbürgerschaft vor. Wer zehn Jahre im Lande lebt, kann sie bekommen, aber das ist schwieriger als eingebürgert zu werden. Und man muss einen Sprachtest bestehen... Um 'gesteuerte Einwanderung', von der man derzeit in Frankreich so gern spricht, kann es nicht gehen. Dieser Begriff ist politisch zu überladen, auch wenn wir in gewisser Weise gesteuerte Einwanderung durch Verträge zur Anwerbung von Arbeitskräften praktiziert haben."

» zur gesamten Presseschau vom Montag, 29. Mai 2006

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