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La Vanguardia - Spanien | Freitag, 2. Juni 2006

Eulalia Sole über das Drama der Flüchtlinge

Die spanische Soziologin und Schriftstellerin Eulalia Sole schreibt über das Schicksal der Millionen Flüchtlinge in der ganzen Welt. "Solange weiter ein Fünftel der Erdbewohner vier Fünftel der Ressourcen besitzt, solange wird es Flüchtlinge geben. Es wird Auswanderer geben, diese andere Kategorie von Menschen, die nichts besitzen und die uns unser Mittag- und Abendessen verderben, wenn uns das Fernsehen die Schiffbrüche ihrer 'Pateras' oder 'Cayucos' zeigt... Eine Schande, die kein Ende zu nehmen scheint. Langfristig werden Flüchtlinge keine Nachricht mehr sein, sie werden die Aufmerksamkeit der westlichen Medien nicht länger auf sich ziehen und noch viel weniger die der Medien der Dritten Welt. Sie werden hinter den Barrieren bleiben müssen, manche sicher auf Dauer... Auch wir, die wir uns noch frei fühlen, sind Flüchtlinge. In unserem eigenen Wohlstand und in der Hoffnung, er möge dauerhaft sein."

» zur gesamten Presseschau vom Freitag, 2. Juni 2006

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