Sega - Bulgarien | Freitag, 22. Mai 2009
EU-Agrarpolitik hat die Falschen finanziert
Die EU sei den Landwirten gegenüber immer großzügig gewesen, schreibt die Tageszeitung Sega. Allein 2007 habe sie der Landwirtschaft in Bulgarien über 245 Millionen Euro zugeteilt: "Es stellt sich jedoch heraus, dass Geld finanziert nicht nur die Großlandwirte, sondern auch Personen, über die schon ermittelt wird, wie etwa überfleißige Ehefrauen von Abgeordneten, aber auch Bauern mit Krawatten, die für eine gewisse Zeit an der Macht verweilten und sich dann zurückgezogen haben. ... Es ist so, weil man zugelassen hat, dass die Landwirte bei der Registrierung der Äcker gemogelt haben, aber auch, weil in vielen Fällen aufgrund bürokratischer Fehler falsche Daten eingetragen wurden. Wegen all dieser Blamagen kann nun die Kommission bis Ende Juni zwischen 10 und 100 Prozent der Hilfen zurückverlangen und dazu noch eine Strafe verhängen, die auf Kosten des Budgets geht."
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