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Le Quotidien - Luxemburg | Dienstag, 26. Mai 2009

Europawahlen: Politiker verstehen Facebook

In ihrem Leitartikel analysiert die Tageszeitung Le Quotidien, wie Wahlkandidaten das Internet und vor allem soziale Netzwerke nutzen: "Draußen passiert also nichts? Eine Kampagne? Wo denn? Ach ja, die Plakattafeln: Einerseits die offiziellen, andererseits die 'wild wuchernden'. Und öffentliche Treffen, die keine Menschenmassen versammeln, vor allem, wenn das Wetter schön ist. ... Schließlich gibt es Querfeldeinwege, die Hunderte von Menschen von ihrem Computer aus beschreiten. ... Die virtuelle Welt, in welche die Politiker ganz entspannt vorgedrungen sind, bietet eine Kampagne, die den Bürgern viel näher ist als die Plakate, die sich auf dem Straßennetz ausbreiten. ... Viele Kandidaten haben die Reichweite von Facebook verstanden. Nicht das Parteimitglied wird gewählt, sondern der virtuelle Freund, der mit Ihnen jeden Tag redet und manchmal mehrmals am Tag anhand von Bildern erzählt, was er macht, wo er sich befindet, wo er am Tag davor war, was er am nächsten Tag machen wird und, ja sogar, um welche Uhrzeit er ins Bett geht."

» zur gesamten Presseschau vom Mittwoch, 27. Mai 2009

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