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Pravda - Slowakei | Mittwoch, 3. Juni 2009

Europawahlen: Paradoxes Verhältnis der Slowaken zur EU

Es sei paradox, dass die Slowaken die EU überdurchschnittlich mögen, sich jedoch nicht für die Wahlen zum Europaparlament interessieren, konstatiert die linke Tageszeitung Pravda: "Die Mehrheit der Slowaken begreift die EU in der dritten Person Plural. Die EU - das sind nicht 'wir', sondern 'sie', die westlichen Länder, die uns in ihren Klub aufgenommen haben. Und die sich darum kümmern, dass alles seinen Gang geht. Und wir? Wir sind die, die aufgenommen wurden, wofür wir ordentlich dankbar sind. ... Noch trauriger ist, dass von diesem Paradoxon auch die meisten der slowakischen EU-Abgeordneten gepeinigt werden. Aus dieser 14-köpfigen Gruppe waren nur drei weibliche Abgeordnete aktiv. ... Die Parteien bedanken sich dafür auf eigene Weise: nicht eine von ihnen kandidiert jetzt auf einem für die Wahl sicheren Platz. Das ist eine wirkliches Paradoxon."

» zur gesamten Presseschau vom Mittwoch, 3. Juni 2009

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