Sme - Slowakei | Mittwoch, 21. Juni 2006
Peter Morvay über den Populismus in Mitteleuropa
Binnen eines knappen Jahres haben Polen, Ungarn, Tschechen und Slowaken neue Parlamente gewählt und driften damit politisch auseinander, stellt Peter Morvay fest. "Die Slowakei geht einen anderen Weg als ihre unmittelbaren Nachbarn Tschechien und Ungarn. Sie folgt eher dem Beispiel Polens. In Prag und Budapest verabschiedeten sich die Wähler vom Populismus und Extremismus. In der Slowakei und in Warschau gewannen Populisten, die bereit sind, im Interesse der Macht mit dem Teufel zu paktieren, mit extremistischen nationalistischen Parteien. Im Falle des slowakischen Siegers, der sozialdemokratischen Partei Smer, muss man gar sagen, dass ihr Populismus noch reinblütiger ist als der ihrer nächsten Freunde, Viktor Orban und Jiri Paroubek. Die haben wenigstens demokratische Wurzeln. Die Smer dagegen entstand als rein populistische Partei."
» zum ganzen Artikel (externer Link, slowakisch)
Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Innenpolitik, » Osteuropa
Alle verfügbaren Texte von » Peter Morvay
» zur gesamten Presseschau vom Mittwoch, 21. Juni 2006