La Libre Belgique - Belgien | Mittwoch, 21. Juni 2006
Der Kunstmarkt im Rhythmus der Weltwirtschaft
Ein Bild des österreichischen Malers Gustav Klimt ist für 135 Millionen Dollar verkauft worden und hat damit den höchsten Preis erzielt, der je bei einer Auktion erreicht wurde. Die Tageszeitung befragt den Vorsitzenden der Stiftung Belgacom Art, Baudoin Michiels, über die Zusammenhänge zwischen Wirtschaftszyklen und dem aktuellen Boom des Kunstmarktes: "Die enorme Liquidität und die niedrigen Zinsen begünstigen diesen Markt. Allerdings ist das Angebot begrenzt. Daher gibt es eine natürliche ökonomische Anpassung der Preise für die Kunstwerke. Auch die Galerien, Kunstzeitschriften und internationalen Auktionshäuser mit ihren Marketingtechniken leisten ihren Beitrag dazu. Aber vergessen wir nicht das Wesentliche: die Kunst erlaubt uns, von Werken umringt zu sein, die uns am Leben halten und anregen."
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