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Lapin Kansa - Finnland | Dienstag, 30. Juni 2009

Aberkennung des Dresdener Unesco-Welterbestatus ist richtig

Aufgrund des Baus einer Brücke über die Elbe hat Dresden seinen Unesco-Welterbestatus verloren. Die Tageszeitung Lapin Kansa kann die Entscheidung der UN-Organisation nachvollziehen: "Der Grund für dieses sehr seltene Vorgehen ist die Brücke, deren Bau über das malerische Elbtal die deutsche Stadt beschlossen hat. Gegen die Brücke gab es starken Widerstand nicht nur bei Stadtbewohnern, sondern unter anderem auch von dem Schriftsteller und Nobelpreisträger Günter Grass und von vielen Intellektuellen des Landes. Zwei Drittel der Stadtführung war trotzdem von der Notwendigkeit einer Brücke überzeugt. Und man hat keine Kompromisse gefunden, auch wenn man sie bis zum Schluss gesucht hat. ... Die Dresdner und ganz Deutschland haben gleichsam einen Grund für gesunden Stolz und großen Scham. Die Unesco hatte keine Alternative. Eine zerstörte Landschaft, vergewaltigte Natur, kann unmöglich auf der Weltkulturerbeliste stehen bleiben."

» zur gesamten Presseschau vom Mittwoch, 1. Juli 2009

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