168 óra - Ungarn | Freitag, 10. Juli 2009
Rechtsradikale in Rumänien und Ungarn
Nach den jüngsten Erfolgen der rumänischen und ungarischen radikalen Rechten bei den Europawahlen zieht die linksliberale Wochenzeitung 168 óra einen Vergleich: "Wo liegen die Gemeinsamkeiten der rumänischen und ungarischen Rechtsradikalen? Vermutlich in der Ausschlachtung der Medien. Sowohl in Rumänien als auch in Ungarn stehen die rechtsradikalen Parteien fortwährend im Blickpunkt der Öffentlichkeit. ... Worin besteht der Unterschied zwischen den ungarischen und rumänischen Rechtsradikalen? Seltsamerweise basiert die Politik der Rechtsradikalen in Rumänien bei weitem nicht auf demselben Ausmaß an Rassismus und dem Schüren ethnischer Spannungen wie bei den Rechtsradikalen in Ungarn. Es werden [in Rumänien] freilich immer wieder unvermeidliche antisemitische, Roma- und Ungarnfeindliche Aussagen gemacht. Doch sind diese beliebig, sprich sie sind kein integraler Bestandteil der Politik der rumänischen Rechtsradikalen. Bei den Europawahlen hatte die radikale Rechte in Rumänien deshalb Erfolg, weil sie die sozialen Spannungen und Ängste auf die Tagesordnung setzte."
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