ABC - Spanien | Montag, 10. Juli 2006
Papst Benedikt XVI. in Spanien
Die konservative Zeitung meint, dass der Papstbesuch von Benedikt XVI. am vergangenen Wochenende in Valencia die Spannungen zwischen dem laizistischen und dem katholischen Spanien gezeigt hat. "Die Beziehungen zwischen der sozialistischen Regierung und den spanischen Katholiken sind von grundsätzlichen Differenzen geprägt. Anlass für die Differenzen sind die laizistische Offensive der PSOE, die mit Gesetzen verbunden ist, die für die katholische Moral inakzeptabel sind, und Konflikte über die Erziehung und die Finanzierung der Kirche. Regierungschef Jose Luis Rodriguez Zapatero sollte seine Einstellung gegenüber der Kirche sofort ändern. Diplomatisch und politisch ist die Abwesenheit des Regierungschefs von der Papstmesse gestern inakzeptabel. Doch eine beklagenswerte Politik, die nicht auf der Höhe der Zeit ist, kann ein so bedeutsames Ereignis nicht trüben."
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