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ABC - Spanien | Mittwoch, 12. Juli 2006

Enttäuschung über Immigrationsgipfel

Beim europäisch-afrikanischen Immigrationsgipfel in Rabat haben "weder die Europäer noch die Afrikaner neue Ideen entwickelt, sondern sich mit altbekannten Willensbekundungen begnügt", bedauert die spanische Zeitung im Leitartikel. "Die Afrikaner beglückwünschen sich, dass der Gipfel offiziell die Wechselbeziehungen zwischen Entwicklung und Auswanderung anerkennt und nutzen das, um mehr Auslandshilfe zu fordern. Doch man muss sich von dieser Politik der Finanzhilfe verabschieden, da man weiß, dass nur die politischen Führer davon profitieren, die für das Desaster, zu dem Afrika heute geworden ist, verantwortlich sind. Während sie sich bereichern und die Minister in Rabat diskutieren, warten zehntausende Afrikaner darauf, dass die Boote fertig werden, in die sie ihre Zukunftshoffnung legen."

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