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Sme - Slowakei | Freitag, 6. November 2009

Lukaschenko negiert Schweinegrippe

Der belarussiche Präsident Alexander Lukaschenko hat die zunehmende internationale Sorge um die Schweinegrippe als "Provokation der Pharmakonzerne" bezeichnet, die daraus Gewinn ziehen wollten. Dies sei nur ein Ablenkungsmanöver, meint die liberale Tageszeitung Sme: "Man kann Lukaschenkos Lage nachvollziehen. Wenn das Land schon derart herunter gewirtschaftet ist, dass es nicht einmal die gesundheitlichen Grundbedürfnisse der eigenen Bevölkerung erfüllen kann, dann bleibt nichts anderes übrig, als das Problem zu negieren oder zumindest von ihm abzulenken. Und die eigene Unfähigkeit auch noch als Verdienst zu preisen. Das erinnert an die Argumentation des Gesundheitsministers des früheren rumänischen kommunistischen Diktators [Nicolae] Ceauşescu. Der erklärte einst der Bevölkerung mit ernstem Gesicht, dass es deshalb in den Geschäften kein Fleisch zu kaufen gebe, weil Fleisch ungesund sei und die Regierung auf diese Weise die Leute vor Erkrankungen schütze."

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