La Repubblica - Italien | Dienstag, 10. November 2009
Miliband letzte Chance der Briten
Der britische Premier Gordon Brown setzt nun doch auf die Kandidatur des britischen Außenminister David Miliband für das Amt des EU-Außenministers. Laut der linksliberalen Tageszeitung La Repubblica sei der Gesinnungswechsel der Angst Browns zuzuschreiben, dass Großbritannien keinen der neuen EU-Posten erhalten könnte: "Gordon Brown hat erkannt, dass es sinnlos war, weiter für die Annahme der Kandidatur von [Ex-Premier Tony] Blair für die Präsidentschaft zu kämpfen. ... Zudem hatten die beiden wichtigsten europäischen Parteien, die Konservativen und die Sozialisten, sich längst anderweitig über die Aufteilung der Ämter abgesprochen. Das Amt des Präsidenten soll an die PPE [Europäische Volkspartei] gehen, während das Amt des Außenministers, der auch Vizepräsident der EU-Exekutive sein wird, an einen Vertreter der SPE [Europäischen Sozialisten] übergeben werden soll. ... die Briten liefen mit dem Beharren auf die Kandidatur Blairs Gefahr, leer auszugehen."
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