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Frankfurter Rundschau - Deutschland | Freitag, 11. Dezember 2009

Bachelor-Reform braucht Dialog

Als Reaktion auf die wochenlangen deutschen Studentenproteste sollen die Bachelor-Studiengänge reformiert werden. Die linksliberale Frankfurter Rundschau lobt, dass die Kultusminister der Bundesländer den Studenten endlich zugehört haben, und warnt zugleich: "Heiße Eisen wie den für alle freien Zutritt zum Master packen die Großkopferten noch nicht an. Zudem sehen die Kultusminister die weitere Verantwortung dafür, dass aus dem Bachelor doch noch eine Erfolgsgeschichte wird, vor allem bei den Hochschulen. Die werden nicht müde, darauf hinzuweisen, dass eine gute Reform Geld kostet. Mit solchen Zusagen aber halten sich die Minister lieber vornehm zurück und können dabei getrost in Richtung Bund weisen; der will ihnen schließlich gerade allerlei Steuergeld abknöpfen. Hinter ihre Erklärung, sie wollten den Studenten das Leben leichter machen, können die Länder aber nicht mehr zurück. Sie haben sich dazu verpflichtet, dauerhaft auf Qualität zu achten und darauf, dass das Studium auch zu schaffen ist. Besser, sie bleiben dabei mit den Studenten im Dialog. Damit der Protest irgendwann ein Ende hat."

» zur gesamten Presseschau vom Freitag, 11. Dezember 2009

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