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Público - Spanien | Mittwoch, 6. Januar 2010

Seltsame Statistik zum Rauchverbot

Die spanische Regierung hat dem Parlament einen Bericht zu den Erfolgen des vor vier Jahren verhängten Rauchverbots vorgelegt, das in diesem Jahr verschärft werden soll. Die linke Tageszeitung Público wundert sich über die Statistiken: "Die Gesundheitsministerin Trinidad Jiménez hat dem Kongress am 23. Dezember, als die Abgeordneten schon im Urlaub waren, einen Bericht darüber vorgelegt, wie gesund es war, das Rauchen am Arbeitsplatz, in Verkehrsmitteln und öffentlichen Einrichtungen zu verbieten. Darin heißt es, dass die Anzahl der mit Infarkten eingelieferten Patienten um 10 Prozent zurückgegangen ist. ... Außerdem heißt es, dass mehr als eine Million Menschen in den ersten beiden Jahren nach Inkrafttreten des Gesetzes mit dem Rauchen aufgehört haben (ein Rückgang um 8 Prozent). Allerdings sei der Verkauf von Tabakwaren im Jahr 2006 nur um 2,8 Prozent zurückgegangen, was nicht nur unproportional sondern auch wundersam ist."

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