Helsingin Sanomat - Finnland | Montag, 1. März 2010
Neue Qualität der US-Lateinamerika-Beziehungen
Ein Gipfel lateinamerikanischer Staaten hat in der vergangenen Woche in der mexikanischen Stadt Cancún beschlossen, eine neue Organisation amerikanischer und karibischer Staaten zu gründen, der die USA und Kanada nicht angehören sollen. Das findet die Tageszeitung Helsingin Sanomat bemerkenswert: "Für die Länder im Süden [sic] des amerikanischen Kontinents ist es sinnvoll zusammenzuarbeiten, um zum Beispiel die Interessen der Gruppe bei globalen Verhandlungen zu stärken. Die [Organisation Amerikanischer Staaten] OAS wird sich weiter um Fragen kümmern, die sie gemeinsam mit dem reichen Norden betreffen. ... Umfangreicher Wirtschaftsaustausch, Öl-und Drogenhandel, Migrationsströme sowie historische Erfahrungen verbinden die USA und Lateinamerika unzertrennlich. Die Qualität der Beziehungen wird sich jedoch unvermeidlich verändern und die USA müssen sich darauf einstellen. Anders als noch vor wenigen Jahrzehnten sind die lateinamerikanischen Länder jetzt fast alle selbstbewusste Demokratien, mit denen neben den nördlichen Nachbarn auch andere große Staaten zusammenarbeiten wollen."
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