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Jornal de Notícias - Portugal | Dienstag, 2. März 2010

Portugal muss fasten

Angesichts der schlechten Wirtschaftslage Portugals und der beschädigten Glaubwürdigkeit auf dem internationalen Markt, meint die Tageszeitung Jornal de Notícias, dass Portugal nicht nur bis Ostern, sondern die nächsten drei Jahre fasten muss: "Als wir dem Euro beitraten, haben wir uns als Land dazu verpflichtet, bestimmte Regeln des guten wirtschaftlichen und finanziellen Benehmens einzuhalten. Aber wir waren bei der Einhaltung nicht sehr beispielhaft. Wegen des Staatsdefizits von 2009 und des aktuell nervösen Zustands des globalen Marktes, ist das Stabilitäts- und Wachstumsprogramm (PEC) ... wichtiger als je zuvor. Kündigt das PEC während der gegenwärtigen Fastenzeit eine Abstinenz und ein Fasten für die nächsten drei Jahre an? Als Wiederholungstäter und bei geringer Glaubwürdigkeit bleibt uns keine andere Wahl. Ausgaben reduzieren. Auf anderes ganz verzichten. Wenn der Prozess mit Rationalität geführt wird, kann der Staat daraus gesünder hervorgehen. ... Aber wir sollten uns nicht täuschen. Wie man so oft sagt: Der Staat sind wir alle."

» zur gesamten Presseschau vom Dienstag, 2. März 2010

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