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To Vima Online - Griechenland | Mittwoch, 7. April 2010

Spekulationen machen Griechen zu schaffen

Neue Spekulationen über die Finanzlage Griechenlands haben am Dienstag den Euro stark unter Druck gesetzt. Das zeigt die Dummheit des Marktes, meint die linksliberale Tageszeitung To Vima: "Was immer wir auch tun, egal welche Initiativen die griechische Regierung ergreift und wie sehr sich das griechische Volk auch opfert - das alles bleibt unbemerkt. Die gestrige Reaktion des Marktes war eindeutig unangemessen und unbegründet, ein Ergebnis von ungerechtfertigten und unbegründeten Gerüchten. Es hätte nur der Logik bedurft, um diese Spekulationen beiseite zu schieben. Außerdem, wie kann ein Land, das gerade für einen Rettungsplan ... gekämpft hat, schon zwei, drei Wochen später seine Überprüfung verlangen? Es ist bemerkenswert, dass die großen internationalen Märkte bereit sind, unbegründete Gerüchte zu akzeptieren, statt die griechischen Bemühungen anzuerkennen. ... Die politische Motivation hat immer eine Rolle gespielt, auch wenn dies die Repräsentanten des freien und angeblich sich selbst regulierenden Markts bestreiten ... . Griechenland bleibt widerspenstig, es tanzt nicht nach den Anweisungen des freien Markts, es ist nicht Irland. Griechenland bezweifelt Rezepte und Ideen ... und kann seinen Ekel vor spekulativen Gruppen nicht verstecken."

» zur gesamten Presseschau vom Mittwoch, 7. April 2010

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