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Handelsblatt - Deutschland | Montag, 30. August 2010

US-Firmen bremsen den Aufschwung

Die 500 größten börsennotierten US-Konzerne haben zwischen April und Juni dieses Jahres 38 Prozent mehr Nettogewinn erzielt als im Vorjahreszeitraum. Trotzdem bleibt die Arbeitslosigkeit weiter hoch, analysiert das wirtschaftsliberale Handelsblatt, und das bremst den Aufschwung: "Hier die Wall Street mit ihrem dicker werdenden Wohlstandsbauch, dort die Main Street, deren Bewohner sich nicht selten im Verhältnis 100:1 um vakante Arbeitsstellen bewerben und am unteren Ende regelrecht Überlebenskämpfe um öffentliche Mietzuschüsse, Übernachtungsmöglichkeiten und Essensmarken austragen. ... Bisher sind jedoch alle Versuche gescheitert (die der US-Regierung inklusive), Firmen zum Wiedereinstellen von Mitarbeitern zu bewegen. Das hat mehrere Gründe. Ein zentraler liegt darin, dass Amerikas Firmengewinne vor allem in der Informationstechnologie sprudeln sowie im Finanz- und Pharmasektor - also jeweils in Bereichen, die vergleichsweise wenig personalintensiv sind. ... Die Massenarbeitslosigkeit schlägt wie ein Bumerang über den schwachen Privatkonsum zurück, auf den die größte Volkswirtschaft der Welt angewiesen ist wie keine andere Nation."

» zur gesamten Presseschau vom Montag, 30. August 2010

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