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Helsingin Sanomat - Finnland | Dienstag, 12. Oktober 2010

EU muss Druck machen bei Roma-Konferenz

Am heutigen Dienstag beginnt in Bukarest eine zweitägige EU-Konferenz zum Thema Roma. Die Tageszeitung Helsingin Sanomat sieht ein Roma-Problem in der Union und hält es für hausgemacht: "Im Westen wird sehr viel Energie zum Grübeln verschwendet, wie man die Roma aus den Augen bekommt, wohingegen es im Osten, den Herkunftsländern der Roma, an Energie mangelt die Situation dort zu ändern. Die EU nutzt Geld statt Kraft, um die Auseinandersetzung zu klären. Die Sozialkasse der Union hat 2,25 Milliarden Euro für die Verbesserung der Bedingungen notleidender Bevölkerungsgruppen für die Jahre 2007 bis 2013 reserviert. Von dieser Summe hat Rumänien nur ein Prozent genutzt und Bulgarien fünf. Wenn ihnen Geld nicht gut genug ist, dann scheint es so zu sein, dass diesen Ländern eher der Wille fehlt als die Möglichkeiten für die Verbesserung der Bedingungen der Roma. Es ist an der Zeit, dass die EU diese Länder anschubst. Man braucht dazu keine 'Einsatztruppe', die Union hat wirtschaftliche Mittel, Druck auszuüben."

» zur gesamten Presseschau vom Dienstag, 12. Oktober 2010

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