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Trouw - Niederlande | Donnerstag, 7. April 2011

Flüchtlingskrise erfordert Europas Einsatz

Ein überfülltes Flüchtlingsboot aus Libyen ist am Mittwoch vor der italienischen Insel Lampedusa gekentert. Bislang wurden 20 Leichen geborgen, bis zu 250 Menschen gelten als vermisst. Europa muss in dieser Flüchtlingskrise handeln, meint die Tageszeitung Trouw: "Dabei geht es um die Verteilung der Lasten, die nun vor allem Italien trägt. Aber es geht auch darum, Lösungen zu suchen und die Verzweiflung zu verringern, die Menschen dazu treibt, ihr Leben aufs Spiel zu setzen. Eine Zusammenarbeit mit den nordafrikanischen Ländern ist dabei unentbehrlich. ... Doch die ist nur mit Ländern möglich, die ihren Bürgern ein Minimum an Sicherheit garantieren. Für Länder wie Libyen, Eritrea oder Somalia gilt das derzeit nicht. ... Menschen aus diesen Ländern müssen in Europa aufgefangen werden, und die EU muss dabei als Union handeln: die Flüchtlinge auf die Mitgliedsstaaten verteilen und die Kosten gemeinsam tragen."

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