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euinside - Bulgarien | Donnerstag, 16. Juni 2011

Scharmützel um Alexander den Großen

Im Zentrum der mazedonischen Hauptstadt Skopje wird seit Dienstag eine 22 Meter hohe Bronzestatue von Alexander dem Großen errichtet, was auf heftige Kritik Griechenlands stößt. Athen beansprucht den antiken König für sich. Anstatt sich gegenseitig zu provozieren, sollten beide Länder an ihre gemeinsame Zukunft in der EU denken, rät das Onlineportal euinside: "Das Zurschaustellen nationaler Symbole sollte die letzte Sorge der beiden Länder sein, die schwere wirtschaftliche Probleme haben. Mazedonien leidet unter der enormen Arbeitslosigkeit von mehr als 30 Prozent sowie dem Schwund ausländischer Investitionen, und Griechenland steht vor dem Staatsbankrott. Anstatt sich gegenseitig die Geschichte zu erklären, sollten Skopje und Athen etwas mehr Flexibilität und Vernunft an den Tag legen und dem Beispiel von Slowenien und Kroatien folgen. Die haben ihren Grenzstreit beigelegt und werden bald Schulter an Schulter gleichberechtigte Partner in der Europäischen Union sein."

» zur gesamten Presseschau vom Freitag, 17. Juni 2011

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