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Tiroler Tageszeitung - Österreich | Dienstag, 21. Juni 2011

Ultimatum für Schuldenstaat

Griechenland bekommt weitere Finanzhilfen, wenn das Land stärker spart. Es muss endlich seine Verlässlichkeit in der Euro-Krise beweisen, fordert die liberal-konservative Tiroler Tageszeitung: "Es war überfällig, dass die Euroländer Athen unter Druck setzen und vor weiteren Milliarden Taten sehen wollen. Zu lange haben sich die Retter von verbalen Sparzusagen und Reformen auf dem Papier veräppeln lassen. 16 Monate und zig Milliarden nach dem Rettungspaket taumelt Griechenland noch immer gefährlich nahe am Abgrund. Die Euroländer haben das Land vor der Pleite bewahrt, als Dankeschön scheint es nur unschöne Bilder von Gewalt und Protesten zu geben. Nach wie vor gibt Korruption den Ton im Land an und der Regierung gelingt es nicht, den aufgeblähten Staatsapparat mit Hunderttausenden unkündbaren Beamten zu verschlanken. Jetzt muss endlich gehandelt werden. Griechenland hat eine letzte Chance bekommen, um zu beweisen, dass es ein verlässlicher Euro-Partner ist. Scheitern die Griechen jetzt an diesem Ultimatum, wird dem Land endgültig nicht mehr zu helfen sein."

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