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The Guardian - Großbritannien | Donnerstag, 23. Juni 2011

Griechenland braucht Schuldenschnitt

Dass Griechenland seine Schulden nicht mehr bezahlt, ist für die linksliberale Tageszeitung The Guardian die klügste Lösung der Krise: "In wirtschaftlicher, sozialer und jetzt politischer Hinsicht ist der Status quo nicht zu halten. Anstatt den unvermeidlichen griechischen Zahlungsverzug zu vertagen, wäre es klüger, sich auf ihn vorzubereiten. Die Politiker der Euro-Zone müssen im Gegenzug griechische und andere Banken der Euro-Länder mit griechischen Anleihen rekapitalisieren. Sie müssen auch ihre Entschlossenheit unterstreichen, das europäische Kreditgeschäft zwischen den Banken zu unterstützen, also weiterhin Geld in das System pumpen. Ein ordentlicher Zahlungsverzug bei griechischen Staats- und Wirtschaftsschulden sollte folgen, einschließlich einer Revision der ausstehenden Obligationen. ... Und es muss eine deutliche Lockerung der Sparpläne geben. Machen wir uns nichts vor, das wird nicht leicht! Doch immerhin wird es nicht so unmöglich sein wie diese selbstmörderische Sparpolitik, die Griechenland aufgezwungen wurde."

» zur gesamten Presseschau vom Donnerstag, 23. Juni 2011

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