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Kathimerini - Griechenland | Freitag, 24. Juni 2011

Griechischer Oppositionsführer unschuldig

Angela Merkel und weitere europäische Regierungschefs haben am Donnerstag den konservativen Oppositionsführer in Griechenland Antonis Samaras kritisiert, weil dessen Partei Nea Dimokratia weitere Sparpakete ablehnt. Es ist aber nicht Samaras Schuld, wenn die Eurozone zusammenbricht, meint die konservative Tageszeitung Kathimerini: "Die Eurozone ist eine Hölle aus Haushaltsdefiziten und Schulden. Und das Schicksal Griechenlands ist eine klare Warnung an die anderen Länder. Das wissen alle. Aber Berlin und Brüssel möchten nicht zugeben, dass die Finanzhilfen falsch waren. Sie wollen lieber, dass das griechische Volk leidet und Samaras Forderung, die Finanzhilfen neu zu verhandeln, deshalb nicht akzeptieren. Klar, die Krise ist da und es ist eine schwere Krise. Aber Europa hat diesen Kampf noch nicht verloren und will auch keinen Selbstmord begehen. Hinter dem Euro und den Schulden der Eurozone verbergen sich 17 Staaten, deren Führungen sich vor allem durch Uneinigkeit, Ambivalenz und Unsicherheit auszeichnen. Es ist also lächerlich, dass sie nur gegen Antonis Samaras sticheln."

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