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Delfi - Estland | Montag, 27. Juni 2011

Neue Lösung für Griechenland gesucht

Auf dem Brüsseler EU-Gipfel haben die Staats- und Regierungschefs in der vergangenen Woche neue Finanzhilfen für Griechenland beschlossen. Das Portal Delfi sieht aber die Gefahr einer Ausweitung der Schuldenkrise noch längst nicht gebannt: "Solange Deutschland und Frankreich als größte Gläubiger Griechenlands bereit sind, die Verluste zu tragen, wird nichts allzu Dramatisches passieren. Aber auch diese Opferbereitschaft der beiden führenden EU-Staaten wird irgendwann zu Ende gehen, wenn sich herausstellt, dass die Auswirkungen auf die Finanzmärkte geringer ausfallen als erhofft. Es lässt sich nur schwer voraussagen, welche Seite zuerst die Geduld verlieren wird: die Griechen, die immer mehr Sparmaßnahmen ertragen müssen, oder die Geldgeber, die für die Verluste aufkommen müssen, die dieses stolze Kulturvolk verursacht hat. Aber früher oder später wird dieser Fall eintreten, und dann ist das Finanzsystem der ganzen Welt in Gefahr. Und deshalb müssen ein paar fähige Wirtschaftswissenschaftler schon jetzt nach ganz anderen Lösungen für die Schuldenkrise suchen."

» zur gesamten Presseschau vom Montag, 27. Juni 2011

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