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Blog Pitsirikos - Griechenland | Freitag, 1. Juli 2011

Athen setzt auf Gewalt statt Worte

Die Athener Polizei ist bei Protesten gegen das griechische Sparpaket am Mittwoch mit Tränengas und Schlagstöcken gegen die Demonstranten vorgegangen. Dabei wurden mehr als 500 Demonstranten und 40 Polizisten verletzt. Je mehr Gewalt eine Regierung gegen ihre Bürger einsetzt, desto schwächer ist sie, meint der Blogger Pitsirikos: "Was in den letzten zwei Tagen auf und um den Syntagma-Platz herum passiert ist, sagt viel aus über die Situation, in der sich die Regierung, aber auch die ganze politische Klasse derzeit befindet. ... Die staatliche Gewalt, die alle Demonstranten hautnah erlebt haben, beweist, dass die Regierung geschlagen ist. ... Die wirklich Starken haben es nicht nötig, Gewalt auszuüben. Sie bevorzugen es, die anderen mit ihren Argumenten zu überzeugen. Das Ende der Regierung ist gekommen. Ihr Sieg bei der Abstimmung über das Sparpaket war zugleich ihre Niederlage. Der Syntagma-Platz ist wieder voll."

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