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Hospodárske noviny - Slowakei | Mittwoch, 6. Juli 2011

Slowakei darf Griechenland nicht helfen

Auf Druck anderer Mitgliedsländer der Euro-Zone beteiligt sich die Slowakei nun vermutlich doch am zweiten Euro-Rettungspaket, nachdem das Land sich am ersten Paket nicht beteiligen wollte. Die Wirtschaftszeitung Hospodárske noviny kritisiert den Sinneswandel: "Die meisten Analysten sind sich sicher, dass es unrealistisch ist, zu glauben, dass Griechenland seine Schulden jemals wieder zurückzahlen kann. Höchstens, wenn es einige Inseln verkaufen würde, was jedoch angesichts der aufgebrachten griechischen Öffentlichkeit höchst unwahrscheinlich erscheint. Die Griechen wollen sich noch immer nicht eingestehen, dass sie den Gürtel enger schnallen müssen, nachdem sie lange Jahre auf Kosten ihrer Kinder gelebt haben und jetzt dank des unsinnigen Euro-Schutzschirms auf Kosten der Steuerzahler ganz Europas. Dass wir vor einem Jahr unsere Teilnahme daran abgelehnt hatten, war ein rationale Entscheidung. ... Dass wir jetzt bereit sind, uns an der Finanzierung Griechenlands zu beteiligen, ist ein Verrat an den eigenen Grundsätzen."

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