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Die Presse - Österreich | Dienstag, 12. Juli 2011

Private Gläubiger müssen zahlen

Um zu vermeiden, dass die Euro-Krise auf weitere Länder übergreift, muss die Politik jetzt endlich private Gläubiger an den Rettungsmaßnahmen beteiligen, denn Italien kann man nicht mit ewigen Finanzspritzen helfen wie bislang Griechenland, meint die liberal-konservative Tageszeitung Die Presse: "Die Märkte brauchen also ein klares Signal, dass Risiko auch 'Finger verbrennen' heißen kann. Das bedeutet eine möglichst rasche Umschuldung Griechenlands unter voller 'Beteiligung' privater Gläubiger. Das würde dem Land helfen, die Märkte nur vorübergehend beunruhigen und Domino-Spekulationen auf andere Euroländer schwieriger, vor allem aber viel riskanter machen. Gerade weil sich die Eurozone permanente Rettungsaktionen für Italien nicht leisten kann, muss hier ein schnelles Zeichen gesetzt werden."

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