Ta Nea - Griechenland | Freitag, 22. Juli 2011
Griechen müssen mithelfen
Die von den 17 Euro-Ländern beschlossene Hilfe ist gut für Griechenland, meint die linksliberale und regierungsnahe Tageszeitung Ta Nea, doch die Griechen müssen mit anpacken: "Unsere EU-Partner haben uns nicht den Rücken gekehrt. … Stattdessen versuchten sie, ihre Differenzen zu überbrücken und die größten Hindernisse für die Rettung Griechenlands zu umgehen. So konnten sie Entscheidungen treffen, die bis vor einigen Monaten als Tabu galten. ... Gleichzeitig haben die 17 Staats- und Regierungschefs den Spekulanten eine klare Botschaft gesendet, dass die gemeinsame Währung um jeden Preis unterstützt wird. ... All dies sind gute Nachrichten für Griechenland, die aber noch nicht reichen. Der griechische Premier und sein Vize kehren zum ersten Mal seit langem mit vollen Koffern aus Brüssel zurück, aber sie werden auf Chaos treffen. ... Es ist offensichtlich: Damit uns die Ausländer retten, müssen wir erst selbst entscheiden, ob wir gerettet werden wollen."
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