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Adevărul - Rumänien | Mittwoch, 3. August 2011

EU erleichtert Förderung für Krisen-Länder

Die Europäische Kommission hat vorgeschlagen, für sechs krisengebeutelte Länder, darunter Griechenland, Portugal und Rumänien, die Beantragung von EU-Gelder zu erleichtern. Deren Selbstbeteiligung an EU-Projekten soll künftig von 15 Prozent auf fünf Prozent gesenkt werden, was die Tageszeitung Adevărul für eine gute Idee hält: "Die neue Maßnahme, die von EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso zu Recht als 'eine Art Marshall-Plan zur wirtschaftlichen Erholung' bezeichnet wird, ist für EU-Länder gedacht, die mit großen wirtschaftlichen Probleme kämpfen. Die Initiative steht für zwei Dinge: Erstens beweist Europa Solidarität angesichts der Krise - ein Signal, das wir Rumänen besonders brauchen. Zweitens ist es die offizielle Bestätigung, dass wir unfähig sind, EU-Fördergelder abzurufen wie alle anderen. Drei Bereiche sind für den 'Marshall-Plan' vorgesehen: der Kohäsionsfonds, die Regionalentwicklung und die Fischerei. ... Mit einer modernen Infrastruktur und einem sich gesund entwickelnden ländlichen Raum wird selbst Rumänien gut dastehen. Und das ist erst der Anfang, denn Europa ist daran interessiert, dass wir ihnen nicht mehr Millionen Arbeitssuchender schicken."

» zur gesamten Presseschau vom Mittwoch, 3. August 2011

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